recorder summit

Workshops – Details

Ensemble-Workshop mit Frank Oberschelp –
für Einsteiger

9.3.2018, 10.00 – 13.00 Uhr

Eine musikalische Zeitreise
vom 16. bis ins 21. Jahrundert

Schwungvolle Tanzmusik und prachtvolle Intraden der Renaissance (Susato, Praetorius, Altenburg), Vokalwerke des Barock (Bach, Rameau) und spielfreudige Ensemblemusik der Moderne (Matthias Maute, Lance Eccles).


  Frank Oberschelp

Ensemble-Workshop mit Frank Oberschelp –
für Fortgeschrittene

9.3.2018, 14.30 – 16.30 Uhr

Die „Cantorey“- Musik von Johann Walter

Zentral in diesem Workshop steht die Musik Johann Walters aus Torgau. Walter schuf 1526 mit der Gründung einer Stadtkantorei eine neue Form bürgerlich-evangelischen Musiklebens und gilt als „Urkantor“ der evangelischen Kirche. Wir entdecken die Musikwelt Walters in seinen Chorälen, Choralmotetten, Psalmvertonungen und Festmusiken.

  Frank Oberschelp

Ensemble-Workshop mit Susanne Hochscheid | Flautando Köln
9.3.2018, 15.30 – 17.30 Uhr

Musique de joye – Festliches und Fröhliches durch die Jahrhunderte

Eine Feierlichkeit ohne Musik? Undenkbar! Dies ist heute nicht anders als vor Jahrhunderten. Seit jeher werden festliche Gelegenheiten, dem jeweiligen Anlass angemessen, von Musik begleitet. Jubiläen, Gedenkfeiern, Beerdigungen oder Hochzeiten – all diese Anlässe rufen Gefühle wie Lebensfreude, Dankbarkeit, Bewunderung, aber auch Nachdenklichkeit oder Trauer in uns wach, die durch Musik verstärkt und bewusster erlebt werden können. Manchmal werden/wurden die Werke einfach nur passend zur Stimmung ausgewählt, manchmal auch explizit zu diesem Anlass komponiert und konnten so Kraftquelle, Trost oder einfach nur „Musique de joye – Musik zur Freude“ sein.

 

Susanne Hochscheid

 

Ensemble-Workshop mit Tom Beets | Flanders Recorder Quartet
10.3.2018, 9.30 – 11.30 Uhr

perfect polyphony

Giovanni Palestrina (ca.1525 –1594) rettete die Kirchenmusik: Motet a 8: Viri Galilei, Ascendit Deus
Robert Wylkinson (1475? – 1515?) and the summum of early polyphony: Canon for 13 tenors: Jesus autem transiens, credo in Deum


In this workshop we will be exploring music from the early sixteenth century. We'll be working on two unbelievably different pieces. Firstly, there is the eight-part religious motet by Giovanni Palestrina, the saviour of the church music in the aftermath of the Council of Trent, a piece that excels in its monumental clarity and sparse but effective use of polyphony. It's scored for alto's down to Contrabasses. Secondly, there is the highlight of the canon, the 13-part canon from the Eton Choirbook of Robert Wylkinson. It's a beautiful and long melody for tenor recorder, played in a complex 13-part round.

Für eine genauere Beschreibung bitte hier klicken!

 

Tom Beets

 

Ensemble-Workshop mit Bart Spanhove | Flanders Recorder Quartet
10.3.2018, 9.30 – 11.30 Uhr

recorder goes Romantic – Brahms' Ungarische Tänze Nr. 4 und 5

Die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms sollten einen festen Platz im Repertoire jedes Blockflötenorchesters haben. Die Kompositionen sind wahre Ohrwürmer, deren temperamentvolle Melodien und überraschende Wendungen einen so schnell nicht loslassen. Auf Kursen sind die Ungarischen Tänze garantiert ein voller Erfolg.

 

Bart Spanhove

 

lecture mit Bart Spanhove und Tom Beets | Flanders Recorder Quartet
10.3.2018, 12.30 – 13.30 Uhr

30 Jahre „Flanders Recorder Quartet“

die Musik, die Konzerte, die Aufnahmen, die Entdeckungen, die Bearbeitungen, die magischen Momente: in Erinnerungen und Erzählungen



 

Tom Beets und Bart Spanhove

 

 

Ensemble-Workshop mit Katja Beisch
10.3.2018, 16.00 – 18.00 Uhr

Klangbad in der Tiefe

Was ist schlimmer als eine Sopranblockflöte? Zwei! Den Spruch kennt jeder, und manchmal entspricht er auch der Wahrheit! Deshalb verzichten wir in diesem Workshop gänzlich auf die hohen Flöten und musizieren im tiefen Wohlklang mit Tenor, Bass, Großbass und Subbass verschiedenste Stücke, die ans Herz gehen. Bitte viel Puste mitbringen!

 

Katja Beisch

 

„summit orchestra“ mit Nadja Schubert
10.3.2018, 16.30 – 18.00 Uhr

Probe mit anschließender Darbietung

Mittlerweile ist das „summit orchestra“ als der vitale musikalische Abschluss des Festivals eine allen lieb gewordene Tradition: In 90 Minuten wird ein echter Rausschmeißer in bluesig-jazzig-peppig-poppigem Gewand einstudiert. Was es dieses Mal sein wird, können Sie demnächst oder auch schon jetzt unter „News“ erfahren.

Um 18 Uhr erklingt dann das kurzfristig Erarbeitete mit augenzwinkerndem Charme auf einer Freifläche im großen Ausstellungsraum im Erdgeschoss – auch als Dank an die Aussteller und als fröhliches Ausrufungszeichen nach hoffentlich inspiriertem und anregendem Wochenende.

Jeder kann mitmachen, der Lust auf ein witziges Ad-hoc-Ensemble hat und bereit ist, schon vorher zuhause eine Einzelstimme einzuüben. Diese kann als autorisierte Kopie
(2,-) angefordert werden.

 


 

Nadja Schubert

 

• Ensemble-Spieltag mit Dominik Schneider
11.3.2018, 10.00 – 16.00 Uhr

Tea Time – Consort Music aus England

Der Workshop führt uns musikalisch nach England (und Tee gibt es auch…). Dabei begegnen wir natürlich Komponisten wie John Dowland oder Anthony Holborne. Aber keine Sorge, es gibt auch Unbekanntes & Neues für jeden zu entdecken. Darüber hinaus möchte ich mit allen ausprobieren, ein hohes und ein tiefes Consort gegenüberzustellen (dazu sollte jeder nach Möglichkeit auch eine größere Flöte dabei haben, Tenor und größer). Da kann es durchaus passieren, dass ein Flötelein sich diminuierend durch den warmen Consort-Klang spielt…

Geeignet ist der Workshop für Jedermann, der mindestens zwei unterschiedliche Flöten beherrscht. Darüber hinaus werde ich erstmals ein paar Solo-Stimmen an einzelne Workshopteilnehmer ausgeben, die für fortgeschrittene Spieler geeignet sind. Dieses bitte bei der Anmeldung angeben; ich versuche alle Interessenten zu berücksichtigen.

Noten gibt es wie immer ca. 1–2 Monate vor dem Workshop zu downloaden und ausdrucken.



 

Dominik Schneider